Mittels UMTS ist es kein Problem, jederzeit und überall unterwegs mobil ins Internet zu gelangen, um zum Beispiel E-Mails abzurufen bzw. zu verschicken, Online Banking durchzuführen, MP3 oder andere Files herunter zu laden, Musik oder Videos zu downloaden, zu surfen oder zu chatten. Bleibt allerdings die Frage, wie gut der Empfang flächendeckend gesehen ist. Oder anders ausgedrückt: Hat man wirklich jederzeit und vor allem überall einen schnellen und problemlosen Zugang zum Internet?
Das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist als Mobilfunkstandard der dritten Generation bekannt. Es wurde im Jahr 2003 erstmals in Deutschland getestet und ist ab 2004 für den Privatkunden nutzbar. Die namenhaften Anbieter besitzen ein jeweils unabhängiges Netz und haben diese(s) recht rasant ausgebaut. Bereits im Jahr 2005 hätten bzw. konnten 50 % der Bevölkerung UMTS nutzen (können). Dies war allerdings durch den Gesetzgeber bei der Lizenzvergabe vorgeschrieben worden.
Gerade die großen Städte bzw. bevölkerungsreichen Ballungsgebiete sind zwischenzeitlich erschlossen. Ein großer Teil gerade ländlicher Gebiete mit wenigen bzw. wenigeren Einwohnern sind auch heutzutage noch teilweise unversorgt. Der Hintergrund besteht darin, dass sich der Netzausbau als sehr teuer erweist und die einzelnen Anbieter naturgemäß auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz achten.
Insofern kann davon ausgegangen werden, dass es eine vollständige Netzabdeckung in Deutschland vorerst so schnell nicht geben wird. Eventuell wird dies auch nie erreicht werden können bzw. gewünscht sein.
Vor einem Wechsel auf UMTS sollte somit vorab geprüft werden, ob dies im gewünschten Gebiet überhaupt existiert. Sollte dies nicht der Fall sein, kann auch auf das herkömmliche GSM-Netz umgeleitet werden.