UMTS ist die Abkürzung für „Universal Mobile Telecommunications System“ und bezeichnet den Mobilfunkstandard der dritten Generation. Der Hauptunterschied zu den anderen Standards ist die höhere Übertragungsrate von Daten. Übertragungsraten (für z. B. Sprach- und Videodienste, Internetdienste) von bis zu 7,2 Mbit pro Sekunde (mit HSDPA) sind möglich.
GPRS steht für den englischen Begriff „General Packet Radio Service“, der mit „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“ übersetzt wird. Dies ist ein Dienst, welcher einen paketvermittelten Funkzugang zur Datenübertragung in GSM- und UMTS-Netzen bereitstellt. Daten werden also beim Sender in einzelne Pakete verwandelt, als solche übertragen und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Weiterhin nutzt die GPRS-Technologie die Kanalbündelung. So gelingen Übertragungsraten von 171,2 kbit/s (bei Datendurchsätzen von 21,4 kbit/s pro Kanal und einer Bündelung der 8 GSM-Kanäle) – dies ist aber ein rein theoretischer Wert. Üblich sind Raten von 53,6 kbit/s.
EDGE steht für den englischen Begriff „Enhanced Data-Rates for GSM Evolution“. Es ist eine Weiterentwicklung des Datendienstes GPRS und gilt als letzte Zwischenstufe zum UMTS-Datenfunk. EDGE gründet auf dem GSM-Funknetz und kann mehrere Datenkanäle bündeln (so wie auch GRPS). EDGE soll Datenraten bis zu 59,2 kbit pro Sekunde und Kanal erreichen, das wären bei 8 Kanälen theoretisch 473,6 kbit pro Sekunde. Allerdings benötigt man EDGE-fähige Endgeräte, um diesen Datendienst nutzen zu können und auch eine angepasste Netz-Infrastruktur.