Was sind HSDPA und HSUPA?

HSDPA – diese Abkürzung steht für den englischen Begriff High Speed Downlink Access. Es bezeichnet ein Verfahren zur Datenübertragung des Mobilfunkstandards UMTS. Mit HSDPA sind ähnliche Datenübertragungsraten im Mobilfunknetz möglich wie bei DSL. Für HSDPA ist keine zusätzliche Basisstation erforderlich, da es auf dem bestehenden UMTS-Netz aufsetzt. HSDPA steigert den Download auf bis zu 3,6 Mbit pro Sekunde, in anderen Kategorien (die maximale Datenrate ist durch die Kategorie des Empfängers beschränkt) sind auch 7,2 Mbit pro Sekunde und sogar 13,98 Mbit/s möglich. Hauptsächliche Eigenschaften von HSDPA sind die Anpassung an die Kanalqualität und flexible und schnelle Datenlastverteilung.

HSDPA-Modems werden als USB-Sticks und Datenkarten angeboten, die den HSDPA-Standard mit den oben genannten Geschwindigkeiten unterstützen.

HSDPA wird in Deutschland von folgenden Netzbetreibern angeboten: E-Plus, Vodafone, O2 und Telekom Mobilfunk.
HSUPA steht für High Speed Uplink Packet Access. Es ist ein Verfahren des Mobilfunkstandards UMTS, welches die Datenübertragung im Uplink ermöglicht. Auch das HSUPA setzt auf dem UMTS-Netz auf, auch hier wird keine Basisstation benötigt. HSUPA beschleunigt den Upload im UMTS-Netz auf bis zu 5,7 Mbit pro Sekunde. Mit HSUPA ist es möglich, höhere und reduzierte Latenzzeiten zu erreichen. Das gewährleistet insgesamt einen besseren Datendurchsatz. Bei neueren Produkten ist HSDPA im Idealfall mit HSUPA kombiniert.