Der Abkürzungsdschungel ist noch lange nicht ausgereift und jeden Tag kommen neue Abkürzungen hinzu, die für Fragezeichen auf der Stirn sorgen. Besonders ältere Menschen haben damit wohl Probleme.
Dabei verbirgt sich hinter G3 dieses Mal nicht etwa eine komplizierte englische Abkürzung, sondern nur der Begriff „Generation 3“ der mobilen Datentechnik. Die dritte Generation ist UMTS. Diese Datentechnik erlaubt Transferraten von bis zu 384 kBit/s in Empfangs- und Senderichtung. Die Generationen nennt sich logischerweise G2, worunter man HSCSD versteht. Durch Koppelung von Mehrfachkanälen bietet diese Variante eine Datentransferrate von 115 kBit/s. Diese Variante machte die Nutzung sehr teuer und entzog dem Mobilfunkbetreiber viele Ressourcen, die besser für Gespräche genutzt werden konnten, und gehört somit der Vergangenheit an.
Mit EGDE sowie GPRS wurde eine Zwischenkategorie (G2,5) geschaffen. Durch eine clevere Modulation holt EGDE aus demselben Kanal mehr Bandbreite heraus, als GPRS. Maximal können 240 kBit/s in Empfangs- und Senderichtung erzielt werden.
Die nächste Halbstufe nach G3 ist dann G3,5 mit HSPA. Hierfür gibt es zurzeit noch fast keine Endgeräte und somit bleibt HSPA erst einmal noch Zukunftsmusik. Die nächste Generation von iPhones soll diesen Übertragungsstandard aber schon nutzen können. Doch haben noch nicht alle Anbieter mit der Umrüstung ihrer Netze auf HSPA begonnen.